Trailer: The Orville – Star Trek meets Comedy

Eigentlich bin ich was Science Fiction angeht kein großer Comedyfan, daran konnte nicht einmal Mel Brooks Spaceballs viel ändern. Galaxy Quest mit Tim Allen dagegen war in gewisser Weise eine kleine Ausnahme, und was der US-Sender Fox da mit The Orville im Angebot hat, sieht auch sehr nach Galaxy Quest aus:

Und ganz ehrlich, es sieht sogar richtig gut aus – nicht nur weil Agents of Shield-Star Adrianne Palicki mit von der Partie ist.

via the verge

Aus Liebe zu Spock (USA 2016)

Leonard Nimoy hat zwei Autobiographien vorgelegt. Die eine betitelte er mit „Ich bin nicht Spock“, die andere mit „Ich bin Spock“. Es gibt eine ganze Reihe von Schauspielern, die mit sich selbst ausmachen mussten, ob das Reduzieren auf eine von ihnen dargestellte Figur eher Fluch oder Segen ist. Bei Nimoy kam aber noch etwas hinzu, seine Figur, Mr. Spock, prägte in den letzten 50 Jahren die Popkultur und damit das Leben unzähliger Menschen weltweit, wie kaum eine andere Figur. Man mag es ironisch nennen, aber der Vulkanier Spock ist zu einer der bekanntesten Figuren auf der Erde geworden. Und selbst nach seinem Tod im Frühjahr letzten Jahres wird die von Leonard Nimoy erschaffene Ikone noch Jahrzehnte prägen – nicht nur von Trekkies überall auf der Welt.

Und wie ist es der Sohn einer solchen Legende zu sein? Adam Nimoy weiß es, und auch davon wird in dem von ihm gedrehten Dokumentarfilm „Aus Liebe zu Spock“ berichtet. Sollte der Film ursprünglich zum diesjährigen Jubiläum des Star Trek-Universums seinen Fokus tatsächlich auf Mr. Spock haben, wurde er zu einem Dokumentarfilm über Leonard Nimoy und Spock.

Adam Nimoy gelingt es dabei erstaunlich gut die schwierige Balance zwischen Distanz und Nähe zu halten, wenn es etwa darum geht seine eigene Sohn-Vater-Beziehung zu erzählen. Trotz seiner persönlichsten Nähe ist der Film objektiv, nicht rührselig, aber dennoch eine Verbeugung vor einem Menschen, über den viele das höchste aller Komplimente übrig haben: Er war anständig.

Und in der Tat hat Leonard Nimoy in den ersten drei Staffeln von „Raumschiff Enterprise“ seinen Charakter so sehr geprägt, das mitunter schon damals die ein oder andere Grenze verschwommen ist. Am deutlichsten vielleicht im vulkanischen Gruß, den er aus seiner jüdischen Herkunft entlieh, am prägendsten wohl aber in der Art und Weise wie er Spock spielte. Sein Spock war kein emotionsloses Wesen, es war ein Halb-Vulkanier, der ständig seine Emotionen zu kontrollieren versuchte. Damit stach er aus der Riege seiner Mitschauspieler in gewisser Weise von Beginn an heraus, die vielleicht nicht alle Stereotypen zu spielen hatten, aber weit weg davon waren mit einer bloßen Änderung der Mimik eine ganze Galaxie an Gefühlen ausdrücken zu können – oder eben nicht. Schon dort zeigte Nimoy seine schauspielerische Begabung, die er jenseits dieser Rolle sonst im Wesentlichen – oder eigentlich nur – am Theater zeigen konnte.

Am Ende hat Nimoy wohl ein gesundes Verhältnis zu seiner Figur Spock gefunden. Er lebte sie, ohne sich von ihr leben zu lassen. So wurde er nicht nur zu einer zentralen Persönlichkeit im Star Trek-Universum und der modernen Popkultur, er stieg auch in jene schmale Liga von Menschen auf, nach deren Tod unzählige Menschen leise in den Sternenhimmel blickten und flüsterten: Er wird uns fehlen … und dennoch wird er uns noch weiter begleiten.

Live long and prosper, Mr. Spock, live long and prosper!

Bewertung: vier

Und noch ein Trailer: Star Trek – Beyond

Yep, die Einschläge, sprich der neueste Star Trek-Film kommt immer näher. Auch der neue Trailer erweist sich als ziemlich bildgewaltig, man könnte beinahe schon ein bisschen Angst bekommen, dass die Macher ihr ganzes Pulver schon in den Trailern verschießen. However, als kleines Extra gibt es diesmal aber auch Rhianna’s neue Single aus dem Soundtrack.

Heiße Strandmode für Trekkies

Der Sommer naht in großen Schritten und auch für viele Trekkies steht damit wieder der Strandurlaub an – oder zumindest der Gang ins Schwimmbad. Und dank Think Geek kann jetzt zumindest der weibliche Trekkie ganz stilecht unterwegs sein:

Was allerdings noch zu fehlen scheint ist der knappe Captain Kirk-String Badehose oder die Captain Picard Boxershorts … aber man(n) kann ja nicht alles haben.

via Geek x Girls