The Bunnyman Massacre – Wenn der Osterhase Amok läuft

Wer gedacht hätte nur der dicke Typ mit dem weißen Bart im roten Bademantel hätte eine blutrünstige düstere Seite, der hat sich getäuscht. Auch der Osterhase scheint ein großer Fan von Leatherface zu sein. Ich meine auch, wer will es ihm schon verübeln. Da bringst du den Leuten Ostereier – und was machen die aus dir. Hasenbraten. Kein Wunder das der Osterhase irgendwann die Kettensäge rausholt.

The Bunnyman Massacre (USA 2014)
Regie: Carl Lindbergh
Darsteller: David Scott, Joshua Lang, Julianne Dowler

Handlung: Der Horror um Joe und Bunnyman in einer ländlichen Geisterstadt geht in die nächste Runde. Bunnymans Blutdurst kennt keine Grenzen, denn er schlachtet wahllos alles, was seinen Weg kreuzt. Während sein Partner Joe ihn noch ermutigt, schließlich muss er Fleisch in seinem Laden verkaufen. Eine gegenseitig vorteilhafte Beziehung könnte man meinen, doch sie bekommt Risse. Als die Körper stapeln, ist Joe gezwungen, die Körper zu entsorgen, mit allen notwendigen Mitteln. Zusätzlich zu Joes Körperentsorgungsproblem wird der örtliche Sheriff wegen des Verschwindens einiger Abgeordneten auf die Sache aufmerksam. Bei dessen Untersuchung stößt er immer wieder auf zwei Schwestern, die sich weigern, in den Händen von Joe und Bunnyman zu sterben.

Frohe Ostern!

Alexander Andreyevich Ivanov (Public domain), via Wikimedia Commons

Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala frühmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weggenommen war. Da lief sie schnell zu Simon Petrus und dem Jünger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: Man hat den Herrn aus dem Grab weggenommen und wir wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat. Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und kamen zum Grab; sie liefen beide zusammen dorthin, aber weil der andere Jünger schneller war als Petrus, kam er als erster ans Grab. Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, ging aber nicht hinein. Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein. Er sah die Leinenbinden liegen und das Schweißtuch, das auf dem Kopf Jesu gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle. Da ging auch der andere Jünger, der zuerst an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte. Denn sie wussten noch nicht aus der Schrift, dass er von den Toten auferstehen musste. Dann kehrten die Jünger wieder nach Hause zurück. Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Während sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein. Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füße des Leichnams Jesu gelegen hatten. Die Engel sagten zu ihr: Frau, warum weinst du? Sie antwortete ihnen: Man hat meinen Herrn weggenommen und ich weiß nicht, wohin man ihn gelegt hat. Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wusste aber nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast. Dann will ich ihn holen. Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich ihm zu und sagte auf Hebräisch zu ihm: Rabbuni!, das heißt: Meister. Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu meinen Brüdern und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott. Maria von Magdala ging zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie richtete aus, was er ihr gesagt hatte.

Johannes 20,1 – 18

Pfingsten: Lasst mich in eurem Bunde sein der Dritte

Pfingstwunder wolfeggMorgen ist Sonntag und dann ein freier Montag – und der ein oder andere wird mal wieder nicht wissen, warum er an diesem Montag nicht zur Arbeit gehen muss. Nun, um die Verwirrung aufzuklären, auch in diesem Jahr ist wieder Pfingsten. Und nein, liebe Kinder, an Pfingsten gibt es (noch) keine Geschenke. Pfingsten hat es in der Bevölkerung schon schwer, während zu Weihnachten und Ostern noch Volontäre von diversen Medien ausschwärmen, um pseudo-entsetzte Berichte darüber abzuliefern, dass die Leute nicht mehr wissen was der eigentliche Anlass dafür ist, macht man sich bei Pfingsten schon nicht mal mehr die Mühe. Und wahrscheinlich würde Pfingsten nicht einmal unter Christen einen Beliebtheitswettbewerb mit Ostern und Weihnachten standhalten können.

“Pfingsten ist insofern ein anderer Fall als die anderen Feste des Kirchenjahres, als sich an diesem Tag die Frage der Wiederholbarkeit – besser noch: der Reproduzierbarkeit”

Quelle: peregrinatio

In so gut wie keiner Predigt wird in diesen Tagen die Forderung fehlen, die Kirche (das Christentum) braucht ein neues Pfingsten. Kleinkariert könnte man dem entgegenhalten, es sei ja nicht so, als wäre der Heilige Geist nach jenem ersten Pfingsten wieder gegangen – er ist ja immer da und weiß sich immer einzumischen. Aber mal ehrlich, ein paar demonstrativ flammende Feuerzungen vom Himmel könnten heute auch nicht schaden. Und sei es eben nur, um mit etwas Symbolik einen neuen Aufbruch in der Kirche anzustoßen.

“Der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Marx, sieht die Entwicklung der katholischen Kirche optimistisch im Zeichen eines „neuen Pfingsten“. Allerdings müsse von den Gläubigen erwartet werden, dass sie „dem Heiligen Geist eine Chance geben“, sagte er in seiner Pfingstpredigt am Pfingstsonntag …”

Quelle: katholisch.de (2008)

Ein bisschen Unterstützung durch den Heiligen Geist, um das Engagement für den Glauben mutig voranzutreiben – gegen inner- und außerkirliche Widerstände.

Denn so richtig gut sieht es in der Katholischen Kirche nicht aus. Der linke und der rechte Rand zerfleischt sich gegenseitig und in der Mitte resignieren die Leute und kehren der Kirche gar den Rücken. Vielleicht bräuchte es tatsächlich ein neues Pfingsten, allein um uns daran zu erinnern, das nicht nur der Heilige Geist uns allen gemein ist. Denn so neu ist das alles nicht, Kritik und reale Misstände gab es die Jahrhunderte hindurch und auch in den Gründungsjahren der Kirche waren sich Petrus und Paulus nicht immer so ganz einig, in welche Richtung der Heilige Geist jetzt gedeutet hat. Am Ende ist man aber dann doch den richtigen Weg gegangen!

“Der du Weisheit heißt und Rat, / stärke selbst uns Wort und Tat. / Mache unsre Wege grad.”

Quelle: “In dir sein, Gott ist alles” von Jörg Zink