Das Internet, nur diesmal in echt!

Civitacampomarano … sagt das 3 Mal laut hintereinander: Civitacampomarano, Civitacampomarano, Civitacampomarano! Ihr kennt dieses kleine italienische Dörfchen nicht? Schade, denn dort gibt es das Internet, allerdings eben im echten Leben.

Der Streetart-Künstler Biancoshok hat in dem kleinen 400-Seelen-Dorf Civitacampomarano sein neuestes Projekt umgesetzt, und mit “Web 0.0” gezeigt, wie man heutige Web 2.0- und Social Media-Angebote sozusagen im echten Leben haben würde. Da sind die Alten im Dorf plötzlich aufgrund ihrer Erfahrung Wikipedia, alle Informationen bekommt man in der Dorfkneipe, also bei Google, die Parkbank ist quasi Twitter und die Post Gmail.

… und keine Sorge, für die Jugend des Dorfes gibt es natürlich auch eine Offline-Variante von Tinder. 🙂

Was Biancoshock dort zeigt scheint natürlich erstmal eine pfiffige Idee zu sein, die Online-Welt auf das analoge Leben herunterzubrechen. Ist es auch, aber eben noch mehr. Der Italiener demonstriert damit auch schön, dass hinter dem Hang zu Facebook, WhatsApp, Tinder & Co. am Ende doch keine durch die Digitalisierung entstandenen Bedürfnisse stehen, sondern eben ganz menschliche, die man eben auch noch auf die gute altmodische Art und Weise befriedigen kann, bei der einem weit öfter ein echtes menschliches Gesicht gegenübersteht.

via ARD MorgenMagazin & Klonblog

Wie ein Künstler Malerei und Musik zusammenbringt

Zu den üblen Hipstereigenschaften, die ich am Ende doch teile, gehört meine Vorliebe für Schallplatten. Ich habe mir schon seit Jahren keine CD mehr gekauft, aber Vinyl kommt mir dann doch schon mal ins Haus – ob alt oder neu. Und auch mit Schallplattencovern kann man etwas machen. Zwar sind nicht wenige auch für sich allein genommen schon Kunst, aber warum sie nicht einmal mit Werken aus der Malerei kombinieren?

Der philippinische Künstler Eisen Bernard Bernardo macht genau das und stellt die Werke auf einer Projektseite und natürlich bei Instagram online. Mit dabei etwa David Bowie oder sogar Justin Bieber, Whitney Houston oder Taylor Swift, Ariana Grande oder Gwen Stefanie und Lady Gaga.

Xscape by #michaeljackson + The Zouave by #vincentvangogh #graphicdesign #popart #kingofpop #collage

Ein von Album+Art (@albumplusart) gepostetes Foto am

via Klonblog

Bleistiftkunst – also ohne Papier, nur der Bleistift

Für mich als Grobmotoriker ist ja schon der Zusammenbau handelsüblicher Modelbausätze eine Herausforderung, aber daran aus den Spitzen von Bleistiften kleine Kunstwerke zu schnitzen, würde ich komplett scheitern. Seien wir mal ehrlich, die meisten von uns brechen doch schon beim spitzen eines Bleistifts die Spitze ab.

Nicht so der russische Künstler Salavat Fidai, der unteranderem kleine Miniaturkunstwerke wie jenes schaffen kann:

🐘 Don’t harm the animals! We all together earthlings … (Inspired by @MerelleFabien and music by @EstasTonne) 👉 SOLD

Ein von Salavat Fidai (@salavat.fidai) gepostetes Foto am

Nicht die einzige sprichwörtlich kleine Kunst, die Fidai in seinem Angebot hat. Das Bemalen von Streichholzschachteln ist dabei schon fast bombastisch groß, nicht nur neben den Bleistiftspitzen oder den Kürbiskernen, die er ebenfalls in Kunst verwandelt. Wer eines der kleinen Kunstwerke haben will muss gar nicht mal so tief in die Tasche greifen, auf Etsy gibt es sie für ab 140 Euro – nach oben sind allerdings auch kaum Grenzen gesetzt.

Freier Eintritt im Kulturspeicher, Würzburg

Kulturspeicher

Für Freunde des Würzburger Kulturspeichers gibt es eine schlechte, aber wie so oft auch eine gute Nachricht. Ab heute hat das Museum für Kunst vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart neue Preise, und die sind natürlich höher als die vorherigen. 4,50 Euro, statt wie bisher 3,50 Euro, kostet der reguläre Eintritt jetzt (ermäßigt 2,50 Euro).

Tja, aber die gute Nachricht lautet, jeden ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt ins Museum im Kulturspeicher kostenlos. Beginnend mit dem kommenden Sonntag, 5. Juli. Bei meiner Finanzlage werde ich das doch gleich einmal nutzen, um mir die neue Ausstellung Desparate Housewives anzusehen.