Intellektuelles Weichei

geekig | preussisch | pessimistisch - gegr. 2005

Was heißt heute eigentlich noch „Taufe“?

weiterlesen

Was ist eigentlich der Witz an „Game of Thrones“?

weiterlesen

Macht Social Media depressiv, oder mindestens unglücklich?

weiterlesen

Satire darf alles, aber nicht jeder darf Satire

weiterlesen
Fotografie

Der Drucker hat gearbeitet

von am 6. Februar 2011

Eigentlich hatte ich ja vorgehabt die Fotos schön brav zu rahmen, doch dann habe ich mich an die paar kleinen Zettelchen erinnert, die ein paar Leute nach Betrachtung einiger Fotos von mir geschrieben hatten. Versehen mit simplen Schlagwörtern, die ihnen dabei in den Sinn gekommen waren. Und nachdem der Zettel mit den koreanischen Schriftzeichen übersetzt war, konnten sie als Verbindungsteilchen zwischen den Fotos dienen – einziger Makel an diesem kleinen Kunstwerk, die meisten Fotos die zu sehen sind, entstanden erst nach dem Schreiben der Zettel. Aber das muss ja keiner wissen.

weiterlesen

Essen

Die Kühe streben nach der Weltherrschaft

von am 5. Februar 2011

Auf Kräuter können sich fast alle einigen
Gestern wurde ich bei einer Party Zeuge eines Gesprächs zwischen einem Vegetarier und einem passionierten Fleischesser. Es ging um den Sinn und Unsinn einer vegetarischen Ernährung und lief in der Argumentation „Pro Fleisch“ darauf hinaus, das wir Kühe essen müssen, weil sie sonst immer klüger werden. Mit anderen Worten, wir müssen Fleisch essen, damit Kühe nicht die Weltherrschaft ergreifen und wir eines Tages statt auf einem Planet der Affen, auf einem Planeten der Rinder leben werden. Ich muss sagen, ich habe schon viele Argumentationen gegen eine vegetarische Lebensweise gehört, aber das war die erste – die ich nicht wirklich widerlegen konnte.

Veganer sind keine Sekte, aber zumindest manchmal Kunden von welchen

Aber ernsthaft, zur Zeit leben wir mal wieder in einer medialen Phase, in der Vegetarier mal wieder im Kommen sind und wahrgenommen werden. Und wahrscheinlich gibt es so viele freiwilligen Vegetarier wie nie zuvor. Außerdem kommen sie in den besten Familien vor, selbst in meiner Familie gab es – zumindest zeitweise – eine Vegetarerin. Unabhängig von der Tatsache, dass sich letzteres inzwischen wieder gegeben hat, wirkliche Argumente dagegen gibt es eigentlich keine. Vegetarier sind inzwischen so normal, dass wir inzwischen schon Veganer wahrnehmen. Selbst meinereiner hat schon mal vegane Cokies probiert, womit ich dann auch mit der veganen Ernährung durch bin. (Gott sei dank, denn es gibt ja nur zwei Sorten von veganen Restaurants. Die einen sind komisch und die anderen sind komisch und gehören irgendeiner Sekte.)

Metzger wissen mehr und ernähren sich auch gesünder

Aber zurück vom Thema, an der eigentlichen Argumentation von Vegetariern und auch Veganern kann man zum Beispiel in Sachen Tierschutz ja viel nachvollziehen. Auf der anderen Seite kann man sich aber auch fragen, ob man bei all der Energie, Zeit und durchaus auch finanziellen Mittel die so eine (Lebens-)Ernährungsweise mit sich bringt, nicht auch einfach komplett auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung umsteigen kann. Zu der gehört dann halt auch Fleisch, aber nicht in Form des täglichen Steaks mit Wurstbroten als Beilage.

Ein bisschen bewusster Einkaufen tut es doch auch. Und wer nicht täglich Fleisch essen will, der muss auch nicht das billige Fleisch vom Discounter essen – wo man sich schon anhand des Preises vorstellen kann, wie industriell das dazugehörige Tier „gelebt“ und geschlachtet wurde. Ich habe vor ein paar Monaten mal einen gelernten Metzger kennengelernt und auch wenn man ihm sein genussvolles Leben auch an seinem Bauch angesehen hat, ich glaube auch, er gehört zu den Menschen, die sich am bewusstesten ernähren.

weiterlesen

Glaube

He could have called 10.000 Angels

von am 4. Februar 2011

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=joae-7A7Mgs&w=480&h=390]

Ein bisschen Country-Gospel-Lobpreis zum Wochenende: Diesmal mit Jill Mason.

weiterlesen

Glaube

Der Zölibats-Fetisch

von am 2. Februar 2011

Sieht man sich die aktuelle Diskussion rund ums Thema „Zölibat“ an, man könnte fast meinen, er hätte irgendeine Bedeutung. Er wird von der einen Seite so fanatisch angegriffen und von der anderen Seite so leidenschaftlich verteidigt, man könnte meinen es sei einzig der Zölibat, was das katholische ausmacht.

Dabei muss man mal die Kirche im Dorf lassen. Auf der einen Seite müssen sich Kritiker deutlich sagen lassen, egal was für Probleme die Katholische Kirche zurzeit plagen, der Zölibat hat rein gar nichts damit zu tun. Das er in irgendeiner Art und Weise für die Missbrauchsfälle verantwortlich wäre, lässt sich nicht wirklich belegen. Und am Priestermangel, da reicht schon ein Blick zur Konkurrenz, ist er auch nicht schuld. Für mich ist es stets ein wenig befremdlich, wie Leute, die es eigentlich besser wissen sollten, doch immer wieder auf einem medialen Zug aufspringen, der von eher unwissender säkularer Journalie gesteuert wird.

Der Zölibat ist allerdings auch kein Dogma

Aber auch die andere Seite sollte mal besser ganz ruhig sein, denn entgegen der gläubigen Leidenschaft, mit der der Zölibat verteidigt wird, er ist nur eine simple kirchenrechtliche Angelegenheit. Er ist nicht biblisch, er ist kein Dogma und wenn er irgendwann mal abgeschafft wird, hört die Katholische Kirche deshalb nicht auf katholisch zu sein.

Denn seien wir mal ehrlich, auch wenn die konservativen Kräfte lauter sind als die progressiven, der breiten Masse des Kirchenvolkes würde nicht angst und bange werden, würde ihr Priester heiraten. Die Entscheidung für das Zölibat mag etwas sein, das Bewunderung in der Berufung verdient, sie ist aber nicht einmal für das Priesteramt von grundlegender Bedeutung.

Letztlich ist es aber vielleicht der Kampf um den Zölibat, der ihm doch noch mit einer gewissen Bedeutung ausstattet. Er ist inzwischen symbolisch so aufgeladen, dass es gar nicht mehr um den Zölibat geht, sondern um einen Machtkampf zwischen progressiven und konservativen Kräften. Die einen wollen eine mittelalterliche Regelung abschaffen, als Zeichen modern zu sein, die anderen wollen alles so haben wie es immer schon war (gefühlt, real war es natürlich nicht immer so), um Beständigkeit zu demonstrieren.

Die eigentliche Gefahr der Diskussion: wenn extreme Ränder miteinander streiten

Und leider gilt der Grundsatz, wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte eben nicht, wenn zwei extreme Flügel ihre Glaubenskriege ausfechten. Die ohnehin immer geringer werdende Masse in der Mitte könnte durchaus in Gefahr geraten dazwischen verrieben oder zumindest vertrieben zu werden. Und dann hätten wir am Ende ein paar „Wir sind jetzt evangelische Kirche“-Leutchen hier und ein paar, „Eigentlich hätten wir gleich zugeben können bei den Piusbrüdern zu sein“-Typen da – nur so richtig viel Katholische Kirche mit Vielfalt und allem was katholisch sein wirklich ausmacht, das hätten wir nicht mehr.

weiterlesen

Film & Fernsehen

Star Trek – Das Musical

von am 1. Februar 2011

Ich muss zugeben, in der „Star Trek oder Star Wars“-Frage, war ich schon immer ein Parteigänger der guten alten Enterprise:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=Ryo-GtOgi7s&w=560&h=345]

via Geekologie

weiterlesen