Häusliche Pflege von Demenzkranken

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Die meisten Senioren wünschen sich, ihren Lebensabend in ihrer bisherigen Wohnung oder bei ihren erwachsenen Kindern verbringen zu können. Das ermöglicht ihnen nicht nur, auch bei Pflegebedürftigkeit ein weitgehend selbst bestimmtes Leben zu führen, sondern wirkt sich oft auch positiv auf ihre Gesundheit aus. Ganz besonders gilt das im Fall einer Demenzerkrankung, da die vertraute Umgebung und der gewohnte Tagesablauf den Erkrankten Sicherheit vermittelt. Für die pflegenden Angehörigen stellt der Umgang mit einem Demenzkranken allerdings eine große Herausforderung dar. Verschiedene Hilfsmöglichkeiten erleichtern es ihnen, diese Aufgabe zu meistern.

Umgang mit Demenz

Die Betreuung eines demenzkranken Elternteils geht für viele erwachsene Kinder mit einer enormen psychischen Belastung einher. In der Anfangsphase der Erkrankung ist das Hauptsymptom zwar Vergesslichkeit im Alltag, aber langfristig bleiben auch deutliche Persönlichkeitsveränderungen nicht aus. Selbst in scheinbar harmlosen Situationen können früher selbstbewusste Menschen mit großer Angst reagieren. Auch lange unterdrückte Gefühle der Wut und Verzweiflung können an die Oberfläche kommen und sich in Form von Schimpfwörtern und unangemessenem Verhalten zeigen. Außerdem kann es für die Angehörigen sehr kränkend sein, wenn sie in einem fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung von dem an Demenz Erkrankten nicht mehr erkannt oder mit anderen Verwandten verwechselt werden. Um besser mit solchen Situationen umgehen zu können, rät das Pflegeportal http://www.24-stunden-pflege.net/, sich Hilfe bei speziellen Demenzberatungen zu suchen oder einen Demenzpflegekurs zu besuchen.

Sicherheit im Haushalt

Auch die praktischen Probleme sollten im Alltag mit einem Demenzkranken nicht unterschätzt werden, da durch die Vergesslichkeit viele Haushaltsgeräte zu einem Sicherheitsrisiko werden. Mit Sicherheitsschaltern, die über eine Abschaltautomatik verfügen, können Unfälle vermieden werden. Außerdem können Bewegungsmelder sinnvoll sein, damit die Angehörigen alarmiert werden, wenn die demenzkranke Person das Haus verlässt. Ein Personenortungsgerät sorgt im Notfall zusätzlich für Sicherheit. Damit pflegende Angehörige durch die Kosten für eine häusliche Krankenpflege nicht übermäßig belastet werden, können für diese wohnumfeldverbessernden Maßnahmen bei der Pflegekasse Zuschüsse beantragt werden.


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vor 2 Monaten