21. März – Welt Down-Syndrom Tag #WDSD18 #wouldntchangeathing

Heute hat ja alles irgendeinen Tag. Bestimmt gibt es auch schon einen Welt-Kartoffelbrei-Tag oder einen Tag der Toilettenspülung. Alles nicht unnütze Dinge, aber es gibt auch wichtige Tage. Den Welt-Down-Syndrom-Tag etwa.

Zu diesem Anlass macht deshalb ein Video die Runde, das mich tief berührt hat und das ich meinen Lesern nicht vorenthalten möchte.

Es ist der inzwischen ja auch bei uns gelegentlich bekannten Carpool Karaoke von Late Night-Talker James Corden angelegt, nur das hier Mütter mit ihren Kindern auftreten, die das so genannte Down-Syndrom haben. Medizinisch unter Trisomie 21 bekannt. Als ich jung war, fiel das ein oder andere Mal noch das Wort „Mongolismus“ – aber zumindest sind wir inzwischen so weit, dass das heute niemand mehr in den Mund nehmen würde. Hoffe ich zumindest.

In unserer Gesellschaft ist das Down-Syndrom und seine Auswirkungen vielleicht die bekannteste Behinderung. Vielleicht liegt das an seiner Häufigkeit, auch in meinem Freundeskreis etwa gibt es Geschwister die es haben, oder es liegt daran, dass wir heute mehr denn je versuchen die Betroffenen in die Gesellschaft zu integrieren.

Wie lange das aber noch der Fall sein wird, das macht mir Sorgen. Denn ein vor der Geburt erkanntes Down-Syndrom dürfte in nicht wenigen Fällen zu einer Abtreibung führen. Und eine auf Optimierung getrimmte Gesellschaft wie die unsrige, erhöht den Druck auf die Eltern noch einmal zusätzlich. Dabei sollten wir uns ja eigentlich einig sein, dass Kinder die das Down-Syndrom haben ebenso ein Geschenk sind, wie alle anderen Kinder auch.

 

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