Serienkritik: Scream Queens – Staffel 1

Was passiert, wenn man Glee und American Horror Story in einer einzigen Serie zusammenpackt? Richtig, man bekommt Scream Queens, wen wundert das, schließlich waren Macher aus den beiden Serien dabei die Serie zu kreieren.

Aber was ist eigentlich eine Scream Queen? Nun, wie zu fast allem was irgendwie irgendwer mal irgendwo getan, gesagt oder gemacht hat, gibt es auch dazu einen Wikipedia-Artikel. Standesgemäß wird dort natürlich auch Jamie Lee Curtis erwähnt, die man wohl getrost als die Mutter aller Scream Queens bezeichnen kann. Seit ihrem ersten Auftritt in Halloween schien ihr die Rolle anzukleben, was Fluch und Segen sein kann. Jamie Lee Curtis scheint damit aber inzwischen ihren Frieden gemacht zu haben, und dafür kann der Zuschauer durchaus dankbar sein. Immerhin ist es der Altstar, der in einer Serie besonders glänzen kann, in der die Produzenten alles aufgefahren haben, was das amerikanische Fernsehen und Kino an sexy jungen Schauspielerinnen zu bieten hat. Und auch wenn natürlich auch Curtis nicht darum herumkommt in einer Serie die schon Scream Queens heißt so richtig zu schreien, ist es vor allem das minimalistische Minenspiel, das geradezu sensationell überzeugen kann.

Wie bei der ähnlich klingenden Filmreihe Scream – Was macht eigentlich Neve Campbell? – ist auch die Serie eine Mischung aus Horror und Comedy, wobei der Schwerpunkt auf letzteren Punkt basiert. Was vielleicht auch notwendig ist, um über mehrere Ungereimtheiten hinwegzutäuschen. Wahrscheinlich wäre es ein ebenso gutes Trinkspiel die Ungereimtheiten zu zählen, wie die Leichen. Als die Produzenten vor Beginn der Serie versprachen mindestens eine Person pro Folge über die Klinge springen zu lassen, haben sie schließlich auch Wort gehalten.

Man sollte Scream Queens also vor allem als ein Serienspaß sehen, also abgesehen von den diversen Todesarten. Und in diesem Sinne ist die Serie auch durchaus sehenswert. Emma Roberts, die auch in einer Staffel von American Horror Story eine nicht unähnliche Rolle spielte, spielt auch hier die Bitch so überzeugend, das man manchen so manchen Klatsch durchaus glauben schenken mag. Die überraschendste Besetzung ist vielleicht Abigail Breslin, die als Kinderstar im Independent-Hit Little Miss Sunshine bekannt wurde und seit dem auch eher mit ähnlichen Rollen von sich reden machte. Auch optisch sticht Abigail Breslin mit ihren weiblichen Formen deutlich heraus, hat man um sie herum doch eher die übliche gertenschlanke Schauspielerinnenriege gecastet. Was am Ende zu der Merkwürdigkeit führt, dass die vielleicht beste Schauspielerin aus der jungen Riege gelegentlich wie ein Fremdkörper wirkt.

Aber sei’s drum, wer Scream Queens als gute Unterhaltung ansieht, der kann sich mit der TV-Serie gut amüsieren. Was die meisten Zuschauer wohl auch getan haben, die 2. Staffel in den USA schon ausgestrahlt.

 

Die Zukunft: Der Hoffbot und arbeitslose Autoren

Stellen wir uns vor jemand füttert eine künstliche Intelligenz mit Science Fiction Storys und lässt sie im Anschluss selbst ein Drehbuch schreiben. Was kommt dabei heraus? Richtig, von Arbeitslosigkeit bedrohte Autoren:

Nach einigen (medienwirksamen) Tiefs ist David Hasselhoff ja so etwas wie ein Comeback gelungen. Vielleicht nicht mehr als Hauptcharakter einer TV-Serie oder in einem Blockbuster, aber als Kultfigur und Schauspieler für die etwas andere Rolle.

So zum Beispiel auch in It’s No Game, einem Kurzfilm der nicht nur von einer künstlichen Intelligenz handelt, die Autoren überflüssig macht, sondern wie gesagt eben auch von einer eben solchen erdacht wurde. Erdacht und umgesetzt wurde die Idee zu einem solchen Kurzfilm gemeinsam von Filmregisseur Oscar Sharp und der Forscher Ross Goodwin, herausgekommen ist eine jener Zukunftsvisionen, die die Zuschauer deshalb so bedrücken, weil es nicht um Aliens im Jahr 2801 geht, sondern die Handlung so morgen stattfinden könnte.

In Dantes Hölle ist auch Platz für Roboter!

Wenn ich mich richtig erinnere beschreibt Dante in seine Göttlichen Komödie gleich neun Höllenkreise. Und auch wenn es sicher genug schlechte Menschen gibt und der Nachschub nicht ausgehen wird, spätestens jetzt muss man sich auch fragen, ob es für Roboter die Hölle gibt. Und die Antwort ist “ja”, aussehen tut die Hölle für Roboter übrigens so:

via Geekologie