Spaß mit Trump: Wir haben den Irak bombardiert … ja, Syrien

Also das wichtigste zuerst, der Schokoladenkuchen war der schönste, den man sich vorstellen kann. Und das man mit einem vollen Magen schon mal Irak und Syrien verwechseln kann, das passiert. Ich meine, dem Klischee nach kennen sich Amerikaner mit der Weltkarte ja eh nicht so gut aus. Und außerdem hat man im Nahen Osten glaube ich außer Ägypten und Israel ohnehin schon alles mal bombardiert.

Angst habe ich jetzt nur um Südkorea. Weil “Südkorea” & “Nordkorea”, dass kann man ja auch leicht verwechseln …

Die Wissenschaft: Irgendwas zwischen Einstein und Frankenstein

Am Samstag findet weltweit die Aktion “March for Science” statt, auch in Deutschland. Forscher und Wissenschaftler wollen damit ein Zeichen setzen, gegen eine Welt in der sie immer mehr Anfeindungen ausgesetzt sind.

Der nette Onkel Albert versucht uns unermüdlich die Welt zu erklären.

Und damit hat die Wissenschaft natürlich nicht ganz Unrecht. Gerade in den USA zeigt sich derzeit ja leider was passieren kann, wenn den Mächtigen des Tages wissenschaftliche Erkenntnisse nicht ins eigene private Weltbild passen. Freie Forschung und freie Lehre sieht anders aus. Ungestört geforscht werden darf nur, wenn hinterher das Ergebnis stimmt. Wie seinerzeit, als das Ahnenerbe durch Tibet stolperte und sich so manch Forscher fragte, wie um Himmels willen er die Wahrheit so verbiegen kann, dass Heinrich Himmler zufrieden gestellt wird. Nun, ganz so schlimm ist es freilich noch nicht, aber das böse Wort “Zensur” kann inzwischen längst auch in manchen Demokratien in den Mund genommen werden.

Wissenschaft und Forschung bläst aber nicht nur von Seiten der Politik ein stärkerer Wind entgegen. Auch in Deutschland tummeln sich Impfgegner, Globulijunkies und Anit-Reptoloidenninjas in einem bisher ungeahnten Ausmaß. Wissenschaftliche Erkenntnisse sind für sie nur Bestandteil der großen Verschwörungstheorie. Dabei ist diese Situation natürlich paradox, schließlich leben wir in einer Welt, die etwa ohne Smartphones nicht möglich wäre und schon seit einiger Zeit muss nur noch in den seltensten Fällen das ganze Bein abgehackt werden, wenn man in einen rostigen Nagel tritt. Aber vielleicht ist diese Abhängigkeit ja auch einer der Auslöser dafür, dass der Wissenschaft selten so misstraut wird wie heute.

Jeder bekommt den Feind, den er verdient

Doch das ist halt nur die eine Seite der Medaille, schließlich bekommt man meistens auch genau die Feinde, die man sich durch eigenes Verhalten verdient hat. Was viele Menschen irritiert und teils schlicht ängstigt sind jene Teile der Forschung, die den Fortschritt um des Fortschritts wegen wollen. Wissenschaftler, die Grundlagenforschung als Freibrief nehmen zu machen, was machbar ist und weder nach dem Sinn oder gar den Auswirkungen zu fragen. Sie sind weniger der sympathische Physikeronkel wie Albert Einstein, der versucht uns die Welt zu erklären – und auch nicht aufgibt, als er merkt, dass wir es auch beim 10. Mal nicht verstanden haben – sondern eher der junge Victor Frankenstein, der bekanntlich nicht nur seinen eigenen Untergang zum Leben erweckte.

Es lebt – und bald leben ein paar Leute weniger.

Denn Wissenschaft ist für manchen eben nicht gleich Wissenschaft. So manch Vertreter der Naturwissenschaften würde manche Geisteswissenschaften am liebsten von der Uni schmeißen, weil sie ihm a) nur die Forschungsgelder streitig machen und b) dieser Ethikkram äußerst hinderlich sein kann, wenn man zum Beispiel Babys klonen will. Und wenn jemand Theologie erwähnt, springen sie gleich im Quadrat. Bloß das nicht auch noch.

Die tief sitzende und wahrhaftige Moral von Mary W. Shelley Meisterwerk ist bekanntlich die Erkenntnis, dass der Mensch nicht Gott spielen darf. Und diese Erkenntnis ist sogar unabhängig davon, ob man an ihn glaubt oder nicht. Es ist schlicht die Tatsache, dass es eine letzte Grenze gibt, nach deren Überschreitung die Kacke am dampfen ist. Manche Wissenschaftler haben diese Erkenntnis bitter lernen müssen und wurden für diese auch von so manchem Kollegen verfolgt. Robert Oppenheimer, einer der Väter der Atombombe, mag stellvertretend für jene stehen:

Das er aus der hinduistischen Götterwelt zitiert, ist nicht frei von Ironie für einen weiteren Zug, den so manch Forscher für die Wissenschaft reklamiert. Sicher, offiziell fährt man die Linie eine Theorie ist nur so lange wahr, bis sie widerlegt wird. Inoffiziell geht man aber davon aus, dass die aktuelle wissenschaftliche Lehrmeinung absolut wahr ist und jede Kritik ein Angriff auf die Wissenschaft als Ganzes darstellt. So lautstark man den Anspruch der Religion auf die Wahrheit bekämpft, so lautstark verkündet man selbst in Besitz der absoluten Wahrheit zu sein. Dabei könnte man es besser wissen, ist die Wissenschaftsgeschichte doch voll von Erkenntnissen die Jahrzehnte lang bekämpft und lächerlich gemacht wurden, am Ende aber doch die herrschende Lehrmeinung ablöste. So hat auch beispielsweise die Kirche nicht definiert, das sich die Sonne um die Erde dreht, sie hat nur den Fehler gemacht diese wissenschaftliche Lehrmeinung gegen die Neuerung zu verteidigen.

Oder um es ganz klar zu sagen: Man kann jenen die beim Wort “Evoltionstheorie” den Wortbestandteil “-theorie” betonen natürlich eine gewisse Intention unterstellen, aber wer diesen Teil ignoriert, entwickelt sich auch nicht weiter. Was im Übrigen auch bedeutend für die Wissenschaftler sein sollte. Denn Wissenschaft hat nur dann eine Existenzberechtigung, wenn sie (neues) Wissen schafft. Sobald wir aber alles wissen, können sich die meisten Wissenschaftler schon mal auf dem Arbeitsamt melden.

Frohe und gesegnete Ostern!

Alexander Andreyevich Ivanov (Public domain), via Wikimedia Commons

Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala frühmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weggenommen war. Da lief sie schnell zu Simon Petrus und dem Jünger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: Man hat den Herrn aus dem Grab weggenommen und wir wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat. Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und kamen zum Grab; sie liefen beide zusammen dorthin, aber weil der andere Jünger schneller war als Petrus, kam er als erster ans Grab. Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, ging aber nicht hinein. Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein. Er sah die Leinenbinden liegen und das Schweißtuch, das auf dem Kopf Jesu gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle. Da ging auch der andere Jünger, der zuerst an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte. Denn sie wussten noch nicht aus der Schrift, dass er von den Toten auferstehen musste. Dann kehrten die Jünger wieder nach Hause zurück. Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Während sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein. Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füße des Leichnams Jesu gelegen hatten. Die Engel sagten zu ihr: Frau, warum weinst du? Sie antwortete ihnen: Man hat meinen Herrn weggenommen und ich weiß nicht, wohin man ihn gelegt hat. Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wusste aber nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast. Dann will ich ihn holen. Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich ihm zu und sagte auf Hebräisch zu ihm: Rabbuni!, das heißt: Meister. Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu meinen Brüdern und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott. Maria von Magdala ging zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie richtete aus, was er ihr gesagt hatte.

Johannes 20,1 – 18